Prüfung und Änderungen des Angebotes

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Da war es also, das Angebot von Terfehr.
Zu hause angekommen haben wir uns das Angebot gleich nocheinmal angeschaut. Es war so, dass man einen Gesamtpreis hatte und Eventualpositionen mit Aufpreis, die man dazu wählen konnte.

Wir haben uns dann für folgende Eventualpositionen entschieden:
  • Fenster außen in anthrazit (RAL 7016)
  • Mauern des Geräteraumes
  • Fliesen in 60 x 60 cm anstatt in 40×40 cm (+ Wohn- und Essbereich)
  • Technik auf dem Dachboden anstatt im HWR
  • Putz an der Front und am Ausbau (leider wurde dies im ersten Angebot nicht berücksichtigt, aber kann passieren)
  • … und ein paar Kleinigkeiten

Außerdem haben wir uns dazu entschieden uns um folgendes selbst zu kümmern:
  • Schiebetüren und Zimmertüren
  • Holz-Carport
  • Brüstung aus Glas für die Galerie im Flur (OG)
  • Raffstores

Diese Änderungen habe ich dann an unseren Ansprechpartner Helmut Eissing geschickt, der uns daraufhin ein geändertes Angebot zugeschickt hat. Nach ein paar Mal hin- und herschreiben entsprach dann fast alles unseren Vorstellungen.
Wir haben uns noch einmal Zeit genommen das Angebot von Terfehr zu prüfen und mit  Angeboten von anderen Bauunternehmen zu vergleichen. Wir haben hin und her überlegt, Vor- und Nachteile abgewägt und sind dann unserem positiven Bauchgefühl gefolgt und haben uns entschieden unser Traumhaus schlüsselfertig mit Terfehr zu bauen. Hier haben wir uns von Beginn an sehr gut aufgehoben gefühlt und sehen einen großen Vorteil darin, dass das Angebot so detailliert ist, sodass man später keine großen Überraschungen hat, was den Preis angeht.
Wir haben Helmut dann schon einmal telefonisch unsere Entscheidung mitgeteilt und einen Termin vereinbart, um den Vertrag zu unterschreiben.
Mehr zum Termin erfahrt ihr in Kürze.
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Das Vorgespräch beim Bauunternehmen

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Nicht einmal eine Woche nach meiner Anfrage bei dem Bauunternehmen hatten wir unser erstes Vorgespräch, um Details für die Angebotserstellung unseres Eigenheims zu besprechen. Dafür ging es in meine Heimat Haren, wo Terfehr neben Ihrer Hauptstelle in Rhede ein Beratungsbüro hat. Es war ganz schön mal wieder in Haren zu sein, hier habe ich meine ersten Lebensjahre verbracht und meine liebe Omi und weitere Verwandte wohnen immer noch dort.

Nach 40 Minuten Autofahrt waren wir endlich da mit den Gedanken, dass unsere Zeichnung super ist und wir ein Standardhaus bauen möchten, kein KfW-Haus.

Wir wurden sehr freundlich begrüßt, es war zwar ziemlich kalt im Beratunsgbüro, weil es ein Problem mit der Heizung gab, aber wir wollten endlich mit unseren Hausplanungen weiterkommen, die Kälte war schnell vergessen und der leckere Kaffee hat uns gewärmt 😉

Zunächst zeigten wir dem Berater unsere Zeichnungen und erklärten ihm, dass wir gerne ein „normales“ Haus mit 148 qm Wohnfläche bauen möchten mit Satteldach und Putz-Klinker-Gemisch. Wir erzählten ihm davon, dass wir eine Be- und Entlüftungsanlage sowie Fußbodenheizung im Haus wünschen. Er wies uns dann darauf hin, dass wir für ein KfW-Haus nur eine weitere Komponente erfüllen müssten und erklärte uns die Vorzüge eines energieeffizienten Hauses, welches das Bauunternehmen Terfehr laut Berater immer ausführt (KfW-55). Bereits auf der Internetseite von Terfehr hatte ich gesehen, dass KfW-55 bei denen Standard ist.

Der Berater konnte uns mit den Vorteilen überzeugen, sodass wir ein Angebot als KfW-55 Haus forderten mit folgenden Details:

  • Kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Wärmeluftpumpe auf dem Spitzboden
  • Hochwärmegedämmte Fenster mit 3 Fach Isolierverglasung
  • Markenbaustoffe
  • Blower Door Test (Luftdichtigkeitsprüfung)

Zudem muss man noch sagen, dass der Bau eines KfW-Hauses ja auch von der Bank gefördert wird und man durch die Wärmeluftpumpe nicht vom Gas-Preis abhängig ist, was natürlich auch ein wichtiger Faktor ist.

 

Wir haben dann noch einige Einzelheiten zum Haus besprochen, sowie die Platzierung der Technik auf dem Spitzboden. Hier wies der Berater uns noch darauf hin, dass unser „alter“ Zeichner vergessen hat, Dämmung für den Spitzboden einzuzeichnen und dass der Elektrokasten nicht nach der neuen Norm eingezeichnet ist. Naja, kurz haben wir uns wieder über unseren „alten“ Zeichner aufregen müssen, dann sind wir alle weiteren Räume in der Zeichnung noch einmal gemeinsam durchgegangen, um das Angebot so genau wie möglich zu erstellen. Als Grundlage hat uns der Berater dann noch eine Baubeschreibung mitgegeben, die sehr ausführlich ist. Dies fanden wir sehr gut, denn so weiß man, was genau enthalten ist.

Zu guter letzt hat der Berater uns dann noch Informationsmaterial mitgegeben sowie uns empfohlen deren Musterhäuser in Rhede zu besuchen. Dort sei so gut wie alles des KfW-Standardhauses verbaut, sodass man einen ersten Eindruck bekommt. Ich kann jedem nur empfehlen sich das anzuschauen. Für uns war es super, da wir so auch unsere Zimmergrößen mit denen im Musterhaus vergleichen konnten, um eine Vorstellung der Raumgrößen unseres zukünftigen Hauses zu bekommen (hier weitere Infos und die Adresse der Musterhäuser).

Zu guter Letzt haben wir einen Termin für eine ausführliche Angebotsbesprechung in Rhede vereinbart (ca. 2-3 Wochen später) und haben uns dann auf den Weg zu meiner Omi gemacht, um direkt von unserer Hausplanung zu berichten.

Im nächsten Beitrag erfahrt ihr alles vom Gespräch in Rhede über das Angebot…

Hier noch einmal genauere Infos zum KfW-55 Haus!

 

 

Der richtige Grundriss – ein langer Weg!

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Wie soll unser Haus aussehen? Welche Räume wollen wir? Welche Wohnfläche soll das Haus haben? Klar hat man Vorstellungen, aber wie schwierig es letztendlich doch ist, bis alles den eigenen Wünschen entspricht, das wissen wir jetzt 😉

Wir hatten bereits eine Vorstellung unseres neuen Eigenheims, sodass ich angefangen habe, erst mit Bleistift und dann mit verschiedenen Onlineprogrammen wie Room Sketchers den Grundriss grob zu skizzieren. Wir haben uns ein Haus mit Satteldach vorgestellt, mit dunklem Klinker, den Eingang aus Putz sowie ein Ausbau ebenfalls aus Putz. Wichtig war uns vor allem ein großer Wohn- und Essbereich mit offener Küche sowie eine Galerie im Flur mit Luftraum. Außerdem waren uns neben Kinderzimmern, Elternschlafzimmer, Bad und Gäste-WC, ein kleines Büro, ein HWR und ein Ankleidezimmer wichtig. Da ich bei steda arbeite, wo wir Leimholz-Carports vertreiben, haben wir uns gegen eine komplett gemauerte Garage und für ein weißes Doppelcarport aus Holz mit angrenzendem gemauerten Geräteraum entschieden. Ein KfW-Haus kam für uns an dieser Stelle zunächst nicht in Frage.

Mit der von mir erstellten Skizze sind wir dann zu einem Zeichner/ Planer gegangen, der uns nach einem Beratungsgespräch einen Entwurf mit genauen Maßen und Quadratmetern erstellte. Nach Erhalt des ersten Entwurfes passte nicht alles, sodass wir noch ein paar Sachen geändert haben und ein paar weitere Entwürfe erhalten haben. Jetzt passt alles…dachten wir 😦 Wir lagen nun bei einer Wohnfläche von 148 qm, was uns eigentlich zu klein war, denn unsere Vorstellung lag bei 160 qm – das hatten wir dem Zeichner auch gesagt.

Der Planer schlug uns vor einen Entwurf zu erstellen, bei dem er das Haus proportional um 0,5 m je Hausseite erweitert. Nach wochenlangem Warten haben wir dann einen Entwurf bekommen, der uns gar nicht gefiel. Nicht nur das Haus wurde vergrößert, auch alle Innenwände, Türen und Fenster wurden verschoben und viele weitere Kleinigkeiten, die wir absolut nicht wollten, waren auf einmal im Entwurf. Durch die Vergrößerung des Hauses konnten wir nun auch kein Carport mit zwei Stellplätzen mehr bauen, sodass wir dann erst einmal bei den 148 qm geblieben sind.

Unser Plan war es eigentlich alle Gewerke selbst anzufragen, wir haben uns letztendlich jedoch dazu entschieden ein Unternehmen zu wählen, was „schlüsselfertiges Bauen“ anbietet. Als Laie ist es schwierig das Timing bei so einem Hausbau zu organisieren und wir wollten nicht, dass es zu langen Verzögerungen und unerwarten Kosten kommt. Also sind wir angefangen mehrere schlüsselfertige Unternehmen anzufragen. Die Preise waren sehr verschiedenen, der Service und die Angebote einiger Firmen waren oft nicht zufriedenstellend. Man wusste nicht, was im Angebot enthalten ist, da das Angebot z.B. in 2 Sätzen per Email geschrieben wurde. Da fragt man sich doch, wer so blauäugig ein Haus baut bzw. wie diese Firma sonst arbeitet, wenn ein Angebot in zwei Sätzen geschrieben wird. Einige haben sich auf Anfragen oder Telefonate sogar gar nicht zurückgemeldet –  ich war gernervt! Man muss dazu sagen, dass 1-2 Firmen auch vernünftige Angebote gemacht haben, aber ganz zufrieden war ich immer noch nicht, ich wollte auch ein gutes Bauchgefühl dabei haben, sodass wir bei weiteren Firmen angefragt haben.

Eines Tages kam meine Mutter dann vom Friseur und sagte, dass die Friseuse ihr von einem Bauunternehmen aus Rhede erzählt hat, welches das schlüsselfertige Bauen anbietet und womit sie sehr zufrieden ist. Ich fragte natürlich nach dem Namen der Firma, aber meine Mutter antwortete nur: „Ähhh, den Namen habe ich leider vergessen, aber ich kann gerne beim nächsten Friseurbesuch noch einmal fragen, ups!“. War ja klar, so ist meine Mutter. Aber ich konnte natürlich nicht mehr warten und habe dann, wie man es heutzutage halt macht, gegoogelt. Ich bin dann auf die Firma Günter Terfehr gestossen. Die Internetseite sowie die Referenzen haben einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht, sodass ich mich dazu entschieden habe, bei dieser Firma anzufragen. Und so schrieb ich eine Email, in der Hoffnung, dass ich zeitnah eine Antwort bekomme.  Jaaaaa, dieses Mal hatte ich Glück: Direkt am nächsten Tag wurde ich von einer netten Dame der Firma Terfehr angerufen und wir haben direkt einen Termin zur Vorbesprechnung in Haren (Außenbüro) gemacht. Ich war froh, denn es ging endlich weiter und wir hatten Hoffung endlich ein vernünftiges Angebot zu erhalten.

An dieser Stelle: DANKE MAMA! ;), dass du dich noch an den Ort des Bauunternehmen erinnern konntest und DANKE GOOGLE! 😉

> nächster Beitrag folgt: Vorgespräch mit dem Bauunternehmen

Finanzierung – wie mache ich das?

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Da wir nicht damit gerechnet haben, dass wir bei dem ersten Bewerben auf ein Grundstück direkt eins bekommen, hatten wir uns noch nicht konkret mit der Finanzierung beschäftigt. Natürlich hatten wir schon während der Planung, als wir wussten, dass wir ein Haus bauen, einen Banktermin, um sicherzustellen, dass wir einen Kredit für unser Bauvorhaben bekommen.

Es sind zwei Monate vergangen, bis wir zum Termin für die Beurkundung bei der Gemeinde geladen wurden. Der Entwurf des Kaufvertrages für das Grundstück wurde uns 2 Wochen vor diesem Termin vom Notar zur Durchsicht zugeschickt. Zur Absicherung haben wir diesen ebenfalls von unserem Bank-Berater prüfen lassen, denn sicher ist sicher. Außerdem konnte wir hier einige Fragen stellen, die unklar waren.

Am 21. August 2017 war es dann soweit. Gemeinsam mit 4 Nachbarn kamen wir zusammen, wo der Notar in Anwesenheit von dem Bürgermeister den Inhalt des Kaufvertrages „runtergerattert“ hat. Das ist wohl immer so 😉 Danach wurde dann jedes Paar einzeln in den Raum gebeten, um zu unterschreiben! Die persönlichen Daten, die Festlegung der Grundschuld sowie der Kaufpreis wurden geprüft und dann: Yeees, das Grundstück gehörte nun uns! Als Dankeschön für den Kauf gab es dann noch eine feine Flasche Wein….köööstlich…darauf haben wir dann noch am gleichen Abend angestoßen! 😉

Direkt am nächsten Tag habe ich mich erneut mit unserem Bankberater in Verbindung gesetzt, der uns ein paar Tage später bei einem Termin ein Angebot für die Hausfinanzierung gemacht hat. Alles schön und gut, aber natürlich war uns klar, dass wir auch bei weiteren Banken anfragen. Gesagt, getan, Termine gemacht, Zinse verhandelt… wir blieben letztendlich doch bei unserem Bankberater, der uns im Vergleich zu den anderen Banken ein super faires Angebot gemacht hat. Ich rate also immer: Vergleicht die Angebote der Banken, aber geht auch dort hin, wo ihr ein sicheres Gefühl habt, wo ihr gut aufgehoben seid.

Hier nocheinmal für euch zusammengefasst:

  • erstellt eine Kostenübersicht (Einnahmen und Ausgaben), damit ihr einen Überblick habt, welchen monatlichen Beitrag ihr bei der Finanzierung stemmen könnt und welche Fixkosten es später beim Haus gibt
  • vergleicht die Angebote mehrerer Banken und verhandelt
  • nehmt Beratung bei Banken in Anspruch und stellt Fragen bei Unklarheiten > es gibt keine „doofen“ Fragen
  • es gibt verschiedene Kredite, lasst euch die Möglichkeiten erklären und schaut, was am besten zu euch passt
  • lasst euch erklären, welche Förderungen es gibt z.B. bei einem KfW-Effizienzhaus (ACHTUNG: hier entstehen vorerst Mehrkosten, prüft die Voraussetzungen für diesen Kredit)
  • eine möglichst lange Zinsbindung ist natürlich sinnvoll, so ist man sicher, denn keiner weiß, wie sich die Lebensumstände in der Zukunft ändern.
  • GANZ WICHTIG: Kalkuliert nicht zu knapp für die Höhe der zu finanzierenden Summe – meistens sind die Kosten später höher als geplant (Rat von Freunden, die ein Haus gebaut haben)

Falls Ihr Fragen habt, meldet euch gerne!