Der richtige Grundriss – ein langer Weg!

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Wie soll unser Haus aussehen? Welche Räume wollen wir? Welche Wohnfläche soll das Haus haben? Klar hat man Vorstellungen, aber wie schwierig es letztendlich doch ist, bis alles den eigenen Wünschen entspricht, das wissen wir jetzt 😉

Wir hatten bereits eine Vorstellung unseres neuen Eigenheims, sodass ich angefangen habe, erst mit Bleistift und dann mit verschiedenen Onlineprogrammen wie Room Sketchers den Grundriss grob zu skizzieren. Wir haben uns ein Haus mit Satteldach vorgestellt, mit dunklem Klinker, den Eingang aus Putz sowie ein Ausbau ebenfalls aus Putz. Wichtig war uns vor allem ein großer Wohn- und Essbereich mit offener Küche sowie eine Galerie im Flur mit Luftraum. Außerdem waren uns neben Kinderzimmern, Elternschlafzimmer, Bad und Gäste-WC, ein kleines Büro, ein HWR und ein Ankleidezimmer wichtig. Da ich bei steda arbeite, wo wir Leimholz-Carports vertreiben, haben wir uns gegen eine komplett gemauerte Garage und für ein weißes Doppelcarport aus Holz mit angrenzendem gemauerten Geräteraum entschieden. Ein KfW-Haus kam für uns an dieser Stelle zunächst nicht in Frage.

Mit der von mir erstellten Skizze sind wir dann zu einem Zeichner/ Planer gegangen, der uns nach einem Beratungsgespräch einen Entwurf mit genauen Maßen und Quadratmetern erstellte. Nach Erhalt des ersten Entwurfes passte nicht alles, sodass wir noch ein paar Sachen geändert haben und ein paar weitere Entwürfe erhalten haben. Jetzt passt alles…dachten wir 😦 Wir lagen nun bei einer Wohnfläche von 148 qm, was uns eigentlich zu klein war, denn unsere Vorstellung lag bei 160 qm – das hatten wir dem Zeichner auch gesagt.

Der Planer schlug uns vor einen Entwurf zu erstellen, bei dem er das Haus proportional um 0,5 m je Hausseite erweitert. Nach wochenlangem Warten haben wir dann einen Entwurf bekommen, der uns gar nicht gefiel. Nicht nur das Haus wurde vergrößert, auch alle Innenwände, Türen und Fenster wurden verschoben und viele weitere Kleinigkeiten, die wir absolut nicht wollten, waren auf einmal im Entwurf. Durch die Vergrößerung des Hauses konnten wir nun auch kein Carport mit zwei Stellplätzen mehr bauen, sodass wir dann erst einmal bei den 148 qm geblieben sind.

Unser Plan war es eigentlich alle Gewerke selbst anzufragen, wir haben uns letztendlich jedoch dazu entschieden ein Unternehmen zu wählen, was „schlüsselfertiges Bauen“ anbietet. Als Laie ist es schwierig das Timing bei so einem Hausbau zu organisieren und wir wollten nicht, dass es zu langen Verzögerungen und unerwarten Kosten kommt. Also sind wir angefangen mehrere schlüsselfertige Unternehmen anzufragen. Die Preise waren sehr verschiedenen, der Service und die Angebote einiger Firmen waren oft nicht zufriedenstellend. Man wusste nicht, was im Angebot enthalten ist, da das Angebot z.B. in 2 Sätzen per Email geschrieben wurde. Da fragt man sich doch, wer so blauäugig ein Haus baut bzw. wie diese Firma sonst arbeitet, wenn ein Angebot in zwei Sätzen geschrieben wird. Einige haben sich auf Anfragen oder Telefonate sogar gar nicht zurückgemeldet –  ich war gernervt! Man muss dazu sagen, dass 1-2 Firmen auch vernünftige Angebote gemacht haben, aber ganz zufrieden war ich immer noch nicht, ich wollte auch ein gutes Bauchgefühl dabei haben, sodass wir bei weiteren Firmen angefragt haben.

Eines Tages kam meine Mutter dann vom Friseur und sagte, dass die Friseuse ihr von einem Bauunternehmen aus Rhede erzählt hat, welches das schlüsselfertige Bauen anbietet und womit sie sehr zufrieden ist. Ich fragte natürlich nach dem Namen der Firma, aber meine Mutter antwortete nur: „Ähhh, den Namen habe ich leider vergessen, aber ich kann gerne beim nächsten Friseurbesuch noch einmal fragen, ups!“. War ja klar, so ist meine Mutter. Aber ich konnte natürlich nicht mehr warten und habe dann, wie man es heutzutage halt macht, gegoogelt. Ich bin dann auf die Firma Günter Terfehr gestossen. Die Internetseite sowie die Referenzen haben einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht, sodass ich mich dazu entschieden habe, bei dieser Firma anzufragen. Und so schrieb ich eine Email, in der Hoffnung, dass ich zeitnah eine Antwort bekomme.  Jaaaaa, dieses Mal hatte ich Glück: Direkt am nächsten Tag wurde ich von einer netten Dame der Firma Terfehr angerufen und wir haben direkt einen Termin zur Vorbesprechnung in Haren (Außenbüro) gemacht. Ich war froh, denn es ging endlich weiter und wir hatten Hoffung endlich ein vernünftiges Angebot zu erhalten.

An dieser Stelle: DANKE MAMA! ;), dass du dich noch an den Ort des Bauunternehmen erinnern konntest und DANKE GOOGLE! 😉

> nächster Beitrag folgt: Vorgespräch mit dem Bauunternehmen

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2 Gedanken zu „Der richtige Grundriss – ein langer Weg!“

  1. Hey,
    Hab schon eure ganze HP durchsucht, aber ich finde keinen kompletten Grundriss EG und OG von eurem Haus. Könntest Du mir diesen zuschicken ?
    Finde die Idee mit der Galerie echt super !
    Mit freundlichen Grüßen
    Kai

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